Noch kein Grippefall in Belgien

In Belgien liegt bisher offiziell noch kein Fall der Grippe "Influenza A", auch mexikanische Grippe oder Schweinegrippe genannt, vor. Belgien ist auf eine Grippewelle gut vorbereitet.
Die belgische Bundesregierung hat einen Krisenstab eingerichtet, der auf der einen Seite alle nötigen Instanzen im Land - bis hin zu Reisenden – und auf der anderen Seite eingreifen wird, falls es tatsächlich zu einer weltweiten Pandemie kommen sollte.

Zu dem Ausschuss gehören Bundesgesundheitsministerin Laurette Onkelinx (PS), Bundesinnenminister Guido De Padt (Open VLD) und die zuständigen Regionalminister aus Ländern und Regionen.
In Belgien wurden bisher 20 Verdachtsfälle registriert. In den vergangenen Tagen erwiesen sich bereits 14 davon als negativ. In sechs Fällen wird noch untersucht.

Unser Land hat inzwischen 150 Millionen € freigemacht mit denen die Bevölkerung im Falle des Falles mit Medikamenten versorgt werden kann. Nach Angaben von Virologe Marc Van Ranst vom Krisenzentrum reicht dies für zwei Dosen Impfstoff pro Einwohner.

Vorbereitet wurde dies bereits im vergangenen Jahr uns soll unser Land für die kommenden 9 Jahre vor gefährlichen Influenza-Grippewellen schützen. "Influenza A“-Impfstoffe werden vorbereitet und sind schon durch die belgischen Behörden vorbestellt.

Weniger Reisende nach Mexiko

Am Freitag tauchte nur knapp die Hälfte aller gemeldeter Fluggäste beim Start einer Jet Air-Maschine in Richtung Cancun/Mexiko auf. Die anderen hatten wohl angesichts der Schweinegrippe auf ihre Reise versichtet.

Andere Fluggäste planten, schon bei einer Zwischenlandung in Varadero auf Kuba auszusteigen, um dort ihren Urlaub zu verbringen. "Wir setzten auf Kuba in der Nähe von Mexiko. Schließlich ist ja noch Wasser dazwischen…", argumentierte ein Fluggast seine Pläne.