Optimale Sicherheit am Nationalfeiertag

Als Folge des tödlichen Dramas von Apeldoorn in den Niederlanden, wo ein Amokfahrer mehrere Menschen, die den Königinnentag feiern und ihre Monarchin sehen wollten, tötete, wird Belgien die Sicherheitsmaßnahmen bei der Parade in Brüssel am 21. Juni, dem belgischen Nationalfeiertag, erhöhen.
Belgiens Innenminister Guido De Padt (Open VLD) will zwar keine Panik schüren, doch er möchte sowohl für die königliche Familie, als auch für die Zuschauer am Straßenrand eine optimale Sicherheit garantieren.
De Padt fordert vom permanenten belgischen Krisenzentrum, dass die Verkehrsumstände an neuralgischen Punkten am 21. Juli, dem Tag der Feiertagsparade in der belgischen Hauptstadt, im Auge behalten werden sollen.

Zudem plädiert er für eine Verstärkung und Erhöhung von Sperrgittern und –zäunen entlang des Paradewegs.
Doch, so der Innenminister weiter, einen Anschlag, wie den am vergangenen Mittwoch in Apeldoorn, könne man niemals wirklich ausschließen:

„Einige kritische Punkte werden wir besser absichern, als das in den Niederlanden der Fall war. Doch ich will aus Belgien keinen Polizeistaat machen, in dem die Bewegungsfreiheit eines Jeden eingeschränkt werden muss.“