Mit dem Planwagen von Brügge nach Brück

Die Reisegruppe unternimmt die gleiche Reise, wie eine Gruppe von flämischen Küstenbewohnern, Zeeländern und Holländern vor 850 Jahren schon einmal unternommen hatten.
Mit all ihrem Hab und Gut sind sie damals mit ihren Karren abgereist, um sich woanders niederzulassen. Dazu haben sie die typisch belgischen Zugpferde mitgenommen, dazu auch Saatgut, Spargel und ihre Kaninchen."

Letztendlich sind sie 1.200 km weit gefahren, um sich südlich von Brandenburg bei Berlin niederzulassen. Sie gründeten einen neuen Ort mit dem Namen "Brück", eine deutliche Referenz an ihre Heimat in Brügge. Die Gegend dort wird heute noch "Fläming" genannt.
Jetzt wird diese Reise auf so originale Art und Weise wie möglich noch einmal wiederholt. Die Planwagen sind original so aufgebaut, wie die ihrer Vorfahren. Man hatte die Reste eines der alten Wagen gefunden und diesen als Vorlage für die neuen Planwagen, die jetzt auf die Reise nach Brück gehen, genutzt.

"Das Ganze ist ein Husarenstück und eigentlich muss man verrückt sein, um so etwas zu machen. Doch wenn nur die Hälfte der Reisenden und der Wagen in Brück ankommt, dann sind wir zufrieden", sagte Mark Winten, einer der Veranstalter. Ende Juni soll der Treck, oder was davon übrig bleibt, Brück erreichen.

Auch der Mitteldeutsche Rundfunk MDR berichtet über diesen historischen Treck: “Pferdetreck fährt von Flandern nach Brandenburg”