Flamen bleiben eifrige Abfallsortierer

Letztes Jahr setzten die Flamen durchschnittlich 140 kg Hausmüll vor die Türe - 5 kg, beziehungsweise 3 % weniger als im Jahr davor. Die Gründe liegen auf der Hand: Zum einen ist Abfall sortieren ein mittlerweile eingebürgerter Vorgang, zum anderen sind hier die Müllsäcke ziemlich teuer.
Das belgische Bundesland Flandern ist schon länger für seine eifrige Mülltrennung bekannt. Aus Zahlenmaterial der regionalen Abfallgesellschaft Interafval ist ersichtlich, dass die Flamen leidenschaftliche Mülltrenner sind und wohl auch bleiben.
2008 setzten die flämischen Haushalte im Durchschnitt 140 kg Abfall in Müllsäcken vor die Türe. 2007 waren dies noch 145 KG.

 In dieser Menge wird neben dem eigentlichen Hausmüll auch Abfall aus Sortierzentren mit einberechnet, der nicht wiederverwertet werden kann und auch ungetrennter Müll nach Großveranstaltungen.

Die Mülltrennung in Flandern weist jedoch enorme regionale Unterschiede auf. Im Kempenland zwischen Antwerpen und Limburg wurden vergangenes Jahr nur durchschnittlich 94 kg Hausmüll pro Familie weggeworfen. Im bourgeoisen und touristischen Badeort Knokke-Heist hingegen 180 kg pro Einwohner.