Bauernkundgebungen in Flandern

In den Provinzen Antwerpen sowie West- und Ostflandern haben zahlreiche Schweinehalter demonstriert. Im westflämischen Westrozebeke blockierten sie mit Traktoren den Zugang zu einem der größten Schlachthöfe des Landes.
Die Landwirte beklagen, dass sie bei deutlich gestiegenen Produktionskosten immer noch denselben Preis pro Kilo Schweinefleisch wie vor 20 Jahren erhalten, die Kunden aber 30 bis 35 % mehr für Schweinefleisch zahlen müssen.
Während viele Bauern kaum noch über die Runden kämen, sei die fleischverarbeitende Industrie der große Gewinner, hieß es.

Das "Algemeen Boerensyndicaat" (ABS, Algemeines Bauernsyndikat), das zu den heutigen Aktionen aufgerufen hatte, fordert unter anderem gesetzlich geregelte Mindestpreise. (brf)