Belgier glänzen in Cannes

Bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes hat der Film "De helaasheid der dingen" ("Abscheuliche Dinge") des belgischen Regisseurs Felix van Groeningen den Preis Art et Essai der Reihe "Quinzaine des réalisateurs" gewonnen. Auch "Lost persons area" von Caroline Strubbe (Foto) wurde ausgezeichnet und erhielt den Prix du Scénario (Preis für das beste Drehbuch) der Woche der Kritik.
Der Preis für "De helaasheid der dingen" wird im Namen einer  Vereinigung von weltweit 3.000 alternativen Kinosälen verliehen. Der Film basiert auf dem Bestseller von Dimitri Verhulst und kommt im Oktober zu uns in die Kinos.
"De helaasheid der dingen" ("Abscheuliche Dinge") handelt von einem 13-jährigen Gunther, der mit seinem Vater und drei Onkeln in Reetveerdegem wohnt. Es ist eine Komödie über eine Familie von Trinkern. Alles deutet darauf hin, dass dem Jugendlichen das gleiche Los beschert ist.

"Abscheuliche Dinge" wurde am vergangenen Samstag in Cannes gezeigt. Es gab viel Lob und die Pressekonferenz lockte viele Zuschauer an.

Außerdem wurde den Fans ein ungewöhnliches Spektakel geboten: Völlig nackt radelten der belgische Regisseur Felix van Groeningen und vier seiner Schauspieler in einer nachempfundenden Szene ihres neuen Films über die berühmte Uferpromenade des südfranzösischen Badeorts (Foto).

Regisseurin Caroline Strubbe schrieb auch Drehbuch

"Lost persons area" zeigt ein begeistertes Pärchen, das zusammen mit ihrem Töchterchen mitten auf einem Feld mit Hochspannungsmasten wohnt. Zoltan Miklos Hajdu, Kimke Desart, Sam Louwyck und Lisbeth Gruwez spielen in den Hauptrollen.

Regisseurin Caroline Strubbe schrieb auch das Drehbuch. Sie und Produzent Tomas Leyers nahmen den Preis in Cannes entgegen.

Letztes Jahr gewann "Aanrijding in Moskou" (Unfall in Moskau) auch schon den Preis für das beste Drehbuch der Woche der Kritik.