Keine Geldsorgen mehr bei Ableben

Die Kammer hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der dem überlebenden Partner 5.000 Euro garantiert, bis die Erbschaftslage geklärt ist.
Bislang geriet der länger lebende Partner häufig in Geldnot, weil die Banken gemeinschaftliche Konten beim Tod des Ehegatten oder zusammenwohnenden Partners sperren. Diese Sperrfrist dauert solange bis die Finanzeinrichtungen und das Finanzamt eine Reihe von Daten ausgetauscht haben. Wenn einer der Erben die Erbschaft anfechtet, kann es sehr lange dauern, bis die Sperrfrist aufgehoben wird.
Aufgrund des neuen Gesetzes erhält der länger lebende Partner ab jetzt eine Art "Gehalt", um die alltäglichen Kosten zu decken, bis die Erbschaft definitiv geregelt ist.

Die Banken übernehmen auch die Bestattungs- und Krankenhauskosten sowie die Rechnungen, die aus der Zeit vor dem Ableben stammen. Die gezahlten Kosten werden später vom Konto abgehalten.