211 Schulneubauten können starten

Die flämische Regierung will beim Neubau von 211 energiesparenden neuen Schulen mit der Immobilienabteilung von Fortis zusammenarbeiten. Das erlaubt eine öffentlichrechtliche und private Mischfinanzierung.
Gerechnet wird für dieses Schulbauprojekt mit einem Finanzrahmen von mindestens 1 Milliarde Euro und der Schaffung von 5.000 Arbeitsplätzen.

Bereits 2006 hatte die flämische Regierung beschlossen, erhebliche Geldmittel in die Renovierung und den Neubau von Schulen zu investieren. Wegen steigender Schülerzahlen fehlen in immer mehr Schulen auch ganz einfach die Klassenräume.

Ursprünglich gab es vier private Kandidaten für die Mischfinanzierung. Schlussendlich fiel die Wahl auf Fortis. Die Bank gründet ein Unternehmen, das den Entwurf, den Bau, die Finanzierung und den Unterhalt der Schulen besorgt. Die Schulen zahlen dann 30 Jahre für die Benutzung der Gebäude.

Mit elf Schulen wurde bereits ein entsprechendes Abkommen erzielt, mit vier weiteren steht ein Abkommen kurz vor dem Abschluss. Bis 2014 muss die Operation abgeschlossen sein. Die Bauwirtschaft reagierte bereits sehr zufrieden.