„Asbestbauschutt kein Gesundheitsrisiko“

In der Nachbarschaft des Gewerbegebiets von Tessenderlo Chemie lagern seit Wochen 30.000 Tonnen Bauschutt, der mit Asbest verseucht ist. Das berichtet die Sonntagszeitung „Nieuwsblad op Zondag“. In dem Fall ermittelt inzwischen die Justiz.
Es handelt sich um recycelten Bauschutt, der zum Bau einer Elektrizitätszentrale von T-Power eingesetzt werden sollte. Hierbei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt von Tessenderlo Chemie, Siemens und Internationale Power, die unter diesem Namen 440 Millionen Euro in eine neue Zentrale investieren.

Für die Fundierung dieser Bauten wurden 30.000 Tonnen Bauschutt gekauft, der, wie sich nun herausstellte, mit Asbest verseucht ist. Wie groß die Verseuchung tatsächlich ist und wer hierfür verantwortlich ist, steht noch nicht fest. Unterdessen wird der Bauschuttberg regelmäßig gewässert und mit Planen abgedeckt, um zu verhindern, dass die Asbestpartikel sich mit dem Wind in der Landschaft ausbreiten.

Siemens-Sprecherin Vera Janssens sagte der VRT-Redaktion, der Bauschutt sei ungefährlich für Mensch und Umwelt.

Laut Zeitungsbericht stammt der Bauschutt vom Unternehmen DD-Recycling in Puurs bei Antwerpen. Die Angelegenheit wird von den Behörden untersucht. Die Justiz war durch einen entlassenen Mitarbeiter der Firma alarmiert worden.