Hohe EU-Geldbuße für Electrabel

Wegen Missachtung der Fusionsregeln hat die EU-Kommission dem belgischen Stromproduzenten Electrabel eine Strafe von 20 Millionen € auferlegt.
Die Wettbewerbshüter werfen dem Unternehmen vor, die Übernahme des französischen Stromerzeugers Compagnie Nationale du Rhône ohne vorherige Genehmigung der Kommission getätigt zu haben.
Electrabel hatte das Geschäft im März vergangenen Jahres angemeldet.

Laut EU-Behörde war der Vorgang jedoch bereits 2003 abgewickelt worden.

Electrabel weist die Vorwürfe zurück und will möglicherweise gegen das Urteil der Europäischen Kommission in Berufung gehen.

Quelle: BRF-Nachrichten