Ökoscheck als Gehaltszusatz

Die sogenannten Mahlzeitschecks als Gehaltszusatz bekommen mit den Ökoschecks eine neue Variante hinzu. Mit diesen Schecks können Arbeitnehmer aus der Privatwirtschaft energiefreundliche Produkte und Dienstleistungen erwerben.
"Diese Ökoschecks können zum Erwerb von täglichen Gebrauchsgegenständen, wie Unterhaltsmaterial oder Energiesparlampen verwendet werden, aber auch für Dienstleistungen, wie dem Einbau von Isoliermaterial oder Fenstern mit Doppelverglasung. Sie können sogar für die Nutzung des Nahverkehrs genutzt werden.", sagt Jos Trippars von Sodexho, der Gesellschaft, die verschiedenen staatlichen Schecksysteme verwaltet.
Arbeitnehmer können dieses Jahr noch maximal für 125 € Ökoschecks verwenden. Ab nächstes Jahr wird dies dann für maximal 250 € auf Jahresbasis möglich sein.
Nach Angaben von Sodexho hängt es von Sektor zu Sektor ab, welche Arbeitnehmer davon profitieren können, doch die Wirtschaft zeigt Interesse, wie Jos Trippars erläutert: "Derzeit herrscht ein großes Interesse von Seiten der Arbeitgeberverbände für die Ökoschecks. Schon jetzt wird diese Angelegenheit bei Tarifverhandlungen eingebracht. "

Dies ist zum Beispiel der Fall bei den Metallern - immerhin gut für 160.000 Arbeitnehmer und im Chemiesektor -100.000 Beschäftigte. Auch im Lebensmittelbereich wird darüber gesprochen. Anfang Juli werden die ersten Ökoschecks gedruckt. Ein Ökoscheck ist 10 € wert und zehn Jahre lang gültig. Damit können die Arbeitnehmer diese Schecks sammeln und zu gegebenem Zeitpunkt höhere Ausgaben damit finanzieren.