Auch Kokainspuren in belgischer Red Bull Cola?

Nachdem Prüfer in Deutschland vor zwei Wochen geringe Mengen Kokainspuren in Red Bull Cola gefunden hatten, lassen die belgischen Behörden das Frischgetränk jetzt auch untersuchen.
Insgesamt werden 20 Analysen von Red Bull Cola und andere Cola-Sorten vorgenommen. Im Senat wurde die zuständige Ministerin Sabine Laruelle gebeten, die Untersuchung so rasch wie möglich vornehmen zu lassen. Red Bull Cola ist vor allem bei Jugendlichen beliebt und der Produzent soll eine Charme-Offensive auf den Sommerfestivals lancieren.

Die Resultate der Untersuchung werden in der nächsten Woche erwartet.
In Deutschland hatten die Prüfer vor zwei Wochen geringe Mengen Kokain in dem Frischgetränk gefunden. Die Mengen waren allerdings so gering, dass keine Gefahr für die Gesundheit bestand. Red Bull Cola wurde aus dem Handel genommen, weil die Anwesenheit von Kokain in der Nahrung verboten ist.

Die Importgesellschaft von Red Bull in Belgien und Luxemburg sagte sicher zu sein, dass belgischer Red Bull Cola garantiert keine Spuren von Kokain enthalte. Bei einer Untersuchung, die die luxemburgischen Behörden Anfang Juni ausführen ließen, wurden keine Spuren gefunden.