Krise oder nicht: Urlaub ist drin

Bei der Urlaubsplanung kennen die Belgier mehrheitlich keine Krise. Dies ergab eine repräsentative Studie zur Reiseplanung 2009, die im Auftrag der Europ Assistance im März in sieben europäischen Ländern durchgeführt wurde.
Die Europäer sind trotz globaler Wirtschaftskrise weiterhin im Reisefieber. 64 Prozent (2008: 67%) der Europäer planen für 2009 einen Sommerurlaub. Am reisefreudigsten zeigen sich die Italiener mit 76 Prozent und die Franzosen mit 66 Prozent.
Die Belgier gaben 2008 im Schnitt 2.228 € für ihren Urlaub aus und das ist ungefähr genauso viel wie im Vorjahr. Damit ist Belgien eines der wenigen Länder, wo die Touristen genauso spendierfreudig bleiben. Zum Vergleich: die Briten wollen sogar 14 % weniger ausgeben.

Aber auch im Urlaub gibt es zwei Sorten Belgier. Die Wallonen wollen 6 % weniger ausgeben, die Flamen dagegen wollen 4 % tiefer in die Tasche greifen.

Auch setzt sich das Internet durch: immer mehr Urlauber buchen ihre Reise online. Nur Deutsche und Österreicher buchen ihre Reise übrigens noch früher als die Belgier.

Des Belgiers liebstes Reiseziel bleibt Frankreich, vor Italien, dem eigenen Land und Spanien. Deutschland und Österreich erfreuen sich ebenfall zunehmender Beliebtheit.

Europ Assistance Urlaubsbarometer

Das Europ Assistance Urlaubsbarometer erscheint dieses Jahr zum neunten Mal in Folge und verfolgt periodische Einstellungen zum Urlaub in Europa auf einer Langzeitbasis.

An der Telefonbefragung durch das Institut Ipsos Public Affairs im März 2009 nahm ein repräsentativer Querschnitt von 3.500 Befragten aus sieben europäischen Ländern teil, darunter 500 Befragte aus Deutschland.

Untersucht wurden Meinungen und Präferenzen der Deutschen, Franzosen, Spanier, Italiener, Belgier, Österreicher und der Engländer bei der Urlaubsplanung und ihrem Reiseverhalten.