Peeters will eine Dreiparteien-Koalition

Der alte und wohl auch neue flämische Ministerpräsident Kris Peeters wird mit drei Parteien Gespräche zur Bildung einer neuen Landesregierung führen: Mit seiner eigenen Partei, den flämischen Christdemokraten CD&V, mit den Nationaldemokraten N-VA und mit der sozialistischen SP.A.
Das bedeutet, dass die liberale Open VLD von Interimsvorsitzendem Guy Verhofstadt vorerst nicht mit am Verhandlungstisch zur Bildung einer Koalition sitzen wird.
Im Vorfeld der Entscheidung von Kris Peeters, wer an den Koalitionsverhandlungen teilnehmen wird, deuteten die Parteivorsitzenden der SP.A, Caroline Gennez, und der N-VA, Bart De Wever, schon an, eine Dreierkoalition zu bevorzugen.

Peeters selber hielt sich eher etwas bedeckt, obschon schon länger vermutet wurde, dass er lieber ohne die Liberalen regieren wolle. Sein Parteikollege, Belgiens Premierminister Herman Van Rompuy, hatte zwar dazu geraten, mit vier Parteien in See zu stechen, doch daraus wird wohl nichts.

Die Koalitionsverhandlungen beginnen Anfang kommender Woche.