Finanzloch im Sozialhaushalt?

Als Folge der Wirtschaftskrise wird die Sozialversicherung in diesem Jahr ein Defizit von mindestens 2,5 Milliarden € verbuchen. Im kommenden Jahr könnte sich der Fehlbetrag auf bis zu 5,3 Milliarden € summieren.
Krisenbedingt kommen viel weniger Sozialbeiträge zusammen und auch die Erträge aus der Mehrwertsteuer bleiben hinter den Erwartungen zurück.

Andererseits steigen die Ausgaben insbesondere für die Arbeitslosenunterstützung ständig an, weil sich die Lage am Arbeitsmarkt weiter verschlechtert.

Die Gewerkschaften lehnen jede Senkung der Sozialausgaben ab. Sie fordern stattdessen einen Solidaritätsbeitrag aus Vermögenserträgen.

Quelle: BRF-Nachrichten