Nachwuchssorgen bei freiwilliger Feuerwehr

Die Feuerwehreinheiten im belgischen Bundesland Flandern haben mit ernsten Nachwuchssorgen zu kämpfen. Sie finden kaum noch junge Leute, die sich für diesen freiwilligen Einsatz einsetzen wollen.
Interessenten für die freiwillige Feuerwehr müssen viel Zeit opfern, nicht nur für Übungen und Einsätze, sondern auch bei ihrer Ausbildung.
Deshalb plädiert die Feuerwehrvereinigung Flandern dafür, dass junge Freiwillige, die sich für ihren ehrenamtlichen Einsatz ausbilden lassen wollen, dies während ihrer Arbeitszeit tun können. Eine solche Ausbildung dauert bis zu 130 Stunden, was etwa fünf Arbeits- oder Urlaubstagen entspricht. Junge Leute, die sich für den freiwilligen Not- oder Krankenwagendienst melden wollen, müssen sogar einer zehntägigen Ausbildung folgen.

Das belgische Innenministerium kündigte an, dass man sich dem Thema Ausbildung von freiwilligen Feuerwehrleuten und deren Statuten widmen wolle. Ab dem neuen Schuljahr, das im September beginnt, starten einige technische Schulen und Ausbildungszentren in Flandern mit einem Zusatzjahr im Fach Sicherheit. Wer hier ein Diplom abschließt, kann sich sowohl bei der freiwilligen, als auch bei der Berufs-Feuerwehr vorstellen.