Infokampagne zur Mexikanischen Grippe

Die Mexikanische Grippe greift auch in Belgien weiter um sich. Einige der hier registrierten Infizierten kamen gerade erst aus dem Urlaub zurück und junge Leute steckten sich bei Ferienlagern oder Festivals an. Infizieren sich weitere Menschen in Belgien dann könnte dies auch Folgen für die Arbeitswelt haben. Deshalb werden die Arbeitgeber jetzt umfassend informiert.
Arbeitgeber, Gewerkschaften und das Sonderkommissariat „Influenza“ des Bundesgesundheitsamtes richten eine Arbeitsgruppe ein, die sich mit dem Thema Mexikanische Grippe, auch Schweinegrippe oder H1N1 genannt, auseinandersetzt.
Vorläufigen Schätzungen zufolge könnten bei Ausweitung der Grippe zu einer Pandemie 5 % bis 30 % der Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Belgien angesteckt werden. Schon einfache Regelungen können effektiv sein, sagt Piet Van Themsche, der Vorsitzende des belgischen Bauernbundes und Leiter der Arbeitsgruppe:

„Wir werden zuerst versuchen, kurzfristig umfassende Informationen über die Grippe selbst zu sammeln um dadurch Vorsorgemaßnahmen für die Unternehmen treffen zu können. In einer zweiten Phase werden wir nachschauen, ob wir in bestimmten Unternehmen besondere Initiativen ergreifen müssen.

Doch vielen Vorsorgemaßnahmen ist sehr einfach zu folgen: Regelmäßig die Hände waschen, in Papiertaschentücher niesen oder husten und diese dann sofort entsorgen und so weiter. Man muss nicht unbedingt eine Atemmaske tragen.“