Sinkender Umsatz bei Eurostar

Auch der internationale Schnellbahnverkehr leidet unter der Finanz- und Wirtschaftskrise. In den ersten sechs Monaten des Jahres hat die Eurostar-Gesellschaft einen Umsatzverlust von 7 % zu verkraften.
Zwar stieg die Zahl der Urlauber, die von Brüssel, Lille oder Paris aus mit dem Eurostar nach London fahren – vor allem seit der Eröffnung des neuen und zentrumsnahen Bahnhofs von St. Pancras – doch die City-Tripper können die Verluste, die die ausbleibenden Geschäftsreisenden hinterlassen, nicht wettmachen.

Insgesamt beförderten die Eurostarzüge zwischen dem Festland und Großbritannien durch den Kanaltunnel 4,34 Millionen Fahrgäste, was einem Verlust von 6 % entspricht. Der Umsatz sank im gleichen Zeitraum um 7 %.

Die Eurostar-Partner

Die französische Eisenbahngesellschaft SNCF ist mit 62 % der Aktien Hauptanteilseigner von Eurostar.

Die britische Gesellschaft EUKL, eine Tochter der London & Continental Railway-Gesellschaft, besitzt ein Drittel der Anteile und die belgische Staatsbahn NMBS/SNCB besitzt 5 % der Aktien.