Viele neue Zeitarbeitsjobs bei Audi

Der deutsche Autobauer Audi wird alle Karosserieteile für den neuen A1 in Brüssel herstellen. Darum stellt das Werk hunderte Zeitarbeits- und Interimskräfte ein. Einige von diesen Arbeitern sollen aus Deutschland kommen, wie Brüssels Audi-Chef Dintner gegenüber einer Tageszeitung angab.
Alfons Dintner sagte in einem Gespräch mit der frankophonen Brüsseler Tageszeitung „Le Soir“, dass einige der dringend benötigten Zeitarbeitskräfte für die Montage des neuen A1-Modells auch in Deutschland angeworben werden.

Die ersten Testwagen des A1-Modells werden Mitte Oktober montiert. Im Frühjahr 2010 wird das Brüsseler Audi-Werk im Stadtteil Vorst die ersten Serienautos produzieren und an den Markt ausliefern.
„Der A1 wird ein echtes ‚Made in Brussels’-Auto“, so Alfons Dintner gegenüber „Le Soir“.

„Alle Karosseriebauteile des Autos werden hier in Brüssel mit Hilfe von 450 Robotern angefertigt. Wenn die eigentliche Produktion einmal angelaufen ist, sollen täglich 500 Autos hier vom Band laufen“.

Die einzubauenden Motoren sollen aus dem ungarischen Audi-Werk in Györ kommen.

Dazu werden für gleich mehrere Jahre hunderte Zeitarbeitskräfte im Werk in Brüssel angeworben.

Wenn nötig, so der Brüsseler Audi-Werksleiter Alfons Dintner abschließend, werde auch in Samstagsschichten gearbeitet. Bei Audi in der belgischen Hauptstadt arbeiten derzeit 2.200 Arbeiter und Angestellte.