ISS-Raumstation in Not: Toilette verstopft

Eine der beiden Toiletten der internationalen Raumstation ISS ist seit Kurzem verstopft. Das bringt die dreizehn Astronauten, die sich auf der ISS, eine Toilette teilen müssen, vorübergehend in Schwierigkeiten.
Zwei der dreizehn Besatzungsmitglieder der ISS, darunter der Belgier Frank De Winne, machen sich derzeit als Klempner nützlich.

Laut der NASA versuchen sie, die defekten Teile zu ersetzen. "Wir hoffen, dass die Toilette in den nächsten zwei Tagen repariert werden kann", heißt es bei der Weltraumbehörde.
Vorläufig können die Astronauten zwei Reservetoiletten in der Sojus-Raumfähre sowie eine weitere Toilette in der Endeavour-Raumfähre benutzen.

Sollte die Toilette nicht reparierbar sein, steht die Besatzung vor einem großen Problem. Die Toilette dient nämlich auch zur Umsetzung von Urin in Trinkwasser. Die Trinkwasserversorgung der Astronauten im Weltraum könnte Gefahr laufen.
Der Belgier Frank De Winne (Foto) ist Anfang Mai mit zwei weiteren Astronauten, dem Kanadier Robert Thirsk und dem Russen Roman Romanenko mit einer Sojus-Rakete zur ISS-Raumstation gefolgen.

Dort wird er sich für insgesamt 6 Monate aufhalten.

Repariert

Die defekte Toilette in der internationalen Raumstation ISS ist repariert. De Winne und der Kommandant der ISS haben die Teile ausgetauscht, die eine chemische Flüssigkeit überlaufen ließen.

Die Besatzung darf die zweite Toilette also wieder benutzen.