Drei Kandidaten wollen Opel übernehmen

Für die Übernahme von Opel/Vauxhall haben drei Kandidaten offiziell ein Angebot eingereicht. Das hat General Motors mitgeteilt. Über die Zukunft von Opel Antwerpen herrscht weiterhin Ungewissheit.
Es handelt sich um den kanadisch-österreichischen Produzenten von Autozubehör Magna, den chinesischen Automobilbauer Bejing Automotive und RHJ, die belgische Filiale der amerikanischen Investmentgesellschaft Ripplewood.
Über den genauen Inhalt der Pläne wollte GM nichts verraten. Feststeht, dass die Kandidaten eher Interesse für die deutschen und britischen Niederlassungen zeigen und weniger für Opel in Antwerpen. In der Scheldestadt arbeiten zirka 2.400 Menschen.

Schlussendlich wird GM die Entscheidung treffen, aber auch die deutsche Regierung hat über staatliche Beihilfen und Garantien ein Mitspracherecht erworben.
General Motors hatte bereits ein Grundsatzabkommen mit Magna unterzeichnet, das weltweit 73.000 Mitarbeiter beschäftigt. Magna erhielt die Unterstützung von zwei russischen Unternehmen. Die Verhandlungen mit GM gestalteten sich eher schwierig.

Beijing Automotive ist ein chinesischer Staatsbetrieb, der Minibusse, Lkws, Geländewagen und Militärfahrzeuge baut.

RHJ, der belgische Zweig der amerikanischen Investmentgesellschaft Ripplewood, hat in japanischen Telekomunternehmen und Banken investiert.