Verschärfte Sicherheit bei der Parade

Für die Parade zum Nationalfeiertag haben die Behörden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Die Ordnungsdienste setzen auch zusätzliche Mannschaften ein. Besonders Königin Fabiola, die Morddrohungen erhalten hatte, wird strenger bewacht.
Nach dem vereitelten Anschlag auf die königliche Familie in Appeldoorn in den Niederlanden und Drohungen gegen Königin Fabiola sahen wir uns gezwungen, die Sicherheit zu verschärfen, sagte Eddy Van den Bussche, Protokollchef des Innenministeriums.

Auf dem Platz vor dem Palast, wo um 16 Uhr die Militärparade stattfindet, nehmen die Beamten eine doppelte Kontrolle vor: Die Besucher müssen eine Eintrittskarte vorzeigen, wenn sie die Parade vom Platz aus besichtigen wollen. Außerdem werden die Rucksäcke und Handtaschen kontrolliert.

Auch die königliche Familie, die dem Defilee von der Tribüne aus zuschaut, erhält verstärkte Überwachung.
An diesem 21. Juli steht die Militärparade im Zeichen von 60 Jahre  NATO und 175 Jahre Königliche Militärakademie.

Das große Volksfest, das vor 25 Jahren auf Initiative des verstorbenen Königs Baudouin zum ersten Mal veranstaltet wurde, nimmt den Park von Brüssel, die Regentschapslaan bis zum Justizpalast ein.