Erste "Flanders Queen" geliefert

Auf der Fischauktion von Nieuwpoort sind am Freitagmorgen die ersten "Flanders Queen"-Muscheln der Saison versteigert worden. Die Muscheln stammen aus einem Zuchtgebiet rund zehn Kilometer vor der flämischen Küste.
Bei den "Flanders Queen" handelt es sich um Hängemuscheln. Iim Gegensatz zu den Pfahlmuscheln, wachsen diese Miesmuscheln an Seilen.
Sie werden auch in sehr sauberem Wasser gezüchtet, so Ivan Victor, Vorsitzender der Stiftung für nachhaltige Fischerei-Entwicklung.

"Von Natur aus filtern Miesmuscheln das sie umgebende Wasser. Weil es aber so sauber ist, brauchen diese Muscheln kaum zu filtern. Das kommt dem Fleischgehalt der Muscheln zugute."

Muscheln des Typs "Flanders Queen" besitzen 50 % Fleisch. "Sie verbinden die fleischige Textur der niederländischen  Muscheln mit dem ausgesprochenen Geschmack der französischen Muscheln."

Das erste Kilo: 180 Euro - für den guten Zweck

Die ersten Muscheln wurden für 180 Euro das Kilo versteigert. Der Erlös ging an einen guten Zweck.

Die restlichen knapp 2.000 Kilogramm wurden, je nach Größe der Muscheln, zu 4,5 bis 6,75 Euro pro Kilogramm verkauft.