3 Flamen sterben an einem Berg in Peru

Am Sonntag sind drei junge Flamen von 20 Jahren in den peruanischen Anden beim Bergsteigen tödlich verunglückt. Sie absolvierten ein Praktikum mit dem flämischen Kletter- und Bergsportverband.
Am Sonntag hatten die drei den Tocllaraju (Foto), einen Berg von 6.032 m in der Cordillera Blance, einer Bergkette im Landesinnern, bestiegen.
Obwohl die drei laut der peruanischen Behörden mit Seilen aneinander gebunden waren, sind sie 150 m in die Tiefe gestürzt.

Bei den drei verunglückten handelt es sich um erfahrene Bergsteiger. Sie nahmen an einem Projekt für junge Bergsteiger des flämischen Kletterer- und Bergsportverbands teil.

Warum es zu dem tödlichen Sturz kommen konnte, steht noch nicht fest. Der Verband hat mit großer Bestürzung reagiert.

Es ist nicht das erste Mal, dass belgische Bergsteiger in Peru in Schwierigkeiten geraten. Im vergangenen Jahr saßen zwei Belgier vier Tage lang fest, bevor sie es aus eigener Kraft wieder runter schafften.

Flame gibt bei der Besteigung des K2 auf

Der Flame Wim Smet ist bei der Besteigung des K2-Gipfels, des zweithöchsten Bergs der Welt, gescheitert. Normalerweise hätte Wim Smet heute den Gipfel erreichen müssen. Er gab aber bei 7.700 m auf.

Vermutet wird, dass zu starker Wind oder zu tiefer Schnee den Bergsteiger an seinem Plan hinderten und zur Rückkehr zum Lager 3 in 7.200 m Höhe zwang.

Erst 300 Menschen haben bislang die Spitze des K2 bezwungen. Unter Bergsteigern gilt er als weit anspruchsvoller als der Mount Everest. Reinhold Messner bezeichnet den Berg, der sich auf der Grenze zwischen Pakistan und China befindet, den "Berg der Berge".