Limburg durch Krise schwer getroffen

In Limburg steigen die Arbeitslosenzahlen und die Firmenkonkurse in diesen Krisentagen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Provinz weitgehend vom Export abhängig ist. Hier sind die Zahlen rückläufig.
Am heftigsten schlägt die allgemeine Weltwirtschaftskrise im Osten und im Süden der flämischen Provinz Limburg zu.
Im Landkreis Maaseik am Ufer der Maas, unweit der Grenze zu den Niederlanden, und in der alten Römerstadt Tongeren steigen die Arbeitslosenzahlen empfindlich und verzeichnen den stärksten Anstieg im gesamten belgischen Bundesland Flandern.

Die Provinz Limburg leidet zudem unter einer schnellen Zunahme von Konkursen. Nach Angaben des flämischen Arbeitgeberverbandes VOKA ist dies auf zwei Faktoren zurückzuführen:

Zum einen ist die Provinz stark exportabhängig. 70 % von dem, was in Limburg produziert wird, wird ausgeführt. Vor allem im Laufe dieses Jahres sanken die Ausfuhrzahlen ins Ausland. Zum zweiten hängt Limburg auch stark von zwei Bereichen ab, die sehr stark konjunkturabhängig sind: die Bauwirtschaft und die Automobilindustrie.

Autobau im Tal der Tränen

Gerade der Automarkt geht derzeit durch ein tiefes wirtschaftliches Tal, was teilweise erklärt, warum es Limburg durchschnittlich schlechter geht, als anderen flämischen Provinzen.

Doch auch aus der Hafenstadt Antwerpen in der gleichnamigen Provinz kommen schlechte Nachrichten.

Und da ist die drohende Schließung des Opel-Werks nur die Spitze des Eisbergs.