900 H1N1-Infizierungen in einer Woche

Nach Angaben des belgischen Sonderkommissariats „Influenza“ sind in der vergangenen Woche 900 neue Ansteckungen mit der Schweinegrippe bekannt geworden. Insgesamt hatten sich rund 8.000 Personen mit Grippesymptomen bei Ärzten und in Kliniken gemeldet.
Das Sonderkommissariat „Influenza“, eine Art Krisenstab aus Vertretern der belgischen Bundesregierung und der Gesundheitsbehörden, meldet den Stand der H1N1-Infektionen jede Woche.
Dabei beruft sich das Gremium auf Zahlen der Hausärzte und der Notaufnahmen in den Kliniken, wo sich die meisten Patienten melden.

Zwar steigt die Zahl der in Belgien an der Schweinegrippe (hier auch Mexikanische Grippe genannt) erkrankten Personen weiter leicht, doch von einer signifikanten Verbreitung des Virus ist noch keine Rede.

Mittel bis September?

Inzwischen suchen die belgischen Pharmafirmen, die an der Entwicklung eines Virushemmers und eines Serums arbeiten, nach Freiwilligen, um die Mittel testen zu können.

Das Gegenmittel soll bis September anwendbar sein. Bisher werden Infizierte mit dem Grippemittel „Tamiflu“ behandelt, mit dem auch gegen die Vogelgrippe gearbeitet wurde.