Schumacher sagt Comeback ab

Das Formel 1-Comeback von Michael Schumacher ist geplatzt. Das teilt der 40-Jährige am Dienstag auf seiner Homepage mit. "Es tut mir wahnsinnig leid", schreibt der Rekord-Weltmeister. Er sei “zutiefst enttäuscht“.
Als Grund nennt Schumacher die Folgen einer Nackenverletzung, die er sich im Februar bei einem Motorrad-Unfall in Spanien zugezogen hatte.
"Ich habe absolut alles versucht, dieses Comeback auf Zeit möglich zu machen, aber zu meinem größten Bedauern klappt es nicht. Die Schmerzen im Nacken haben wir leider nicht in den Griff bekommen - auch wenn wir alles versucht haben, was medizinisch und therapeutisch machbar ist.

Die Verletzungsfolgen vom Motorrad-Unfall im Februar, als ich mir Brüche im Bereich Kopf und Hals zugezogen habe, sind leider noch immer zu schwer. Daher kann mein Nacken den extremen Belastungen der Formel 1 nicht standhalten. Das hat sich im Verlauf der Untersuchungen, die wir während der vergangenen beiden Wochen immer wieder angestellt haben, und der Abschluss-Untersuchung gestern Nachmittag deutlich gezeigt.

Ich bin zutiefst enttäuscht. Mir tut es wahnsinnig leid für die Jungs bei Ferrari und alle die Fans, die mir die Daumen gedrückt haben", schreibt Schumi auf seiner Website.

Schumacher sollte für Felipe Massa einspringen. Der Ferrari-Pilot hatte sich beim Qualifying zum Großen Preis von Ungarn schwere Verletzungen zugezogen.

Michael Schumacher gewann 91 von 250 gefahrenen Rennen. Er ist siebenfacher Formel 1-Weltmeister (1994, 1995, 2000, 2001, 2002, 2003 und 2004). (Quelle: brf)