Schwarze Witwe: Ministerin ergreift Maßnahmen

Nach einer Warnung der belgischen arachnologischen Vereinigung vor der Zunahme der Schwarzen Witwe, ergreift die zuständige Umweltministerin Joke Schauvliege Maßnahmen. Die Ministerin sagte, ein Aktionsplan läge bereit, um das Problem zu bekämpfen.
Der Biss der Schwarzen Witwe kann Lähmungen, Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden verursachen und sogar zum Tod führen.
Seit einigen Jahren stellen die Experten eine Zunahme dieser Spinnenart in Belgien fest. Sie wird hauptsächlich über einen Oldtimer-Handel mit den USA importiert und gelangt über die Häfen ins Land.

In Belgien tauchte die Schwarze Witwe erstmals 1967 auf. Während der Mitte der 80er Jahre wurden weitere Exemplare in Gent gesichtet.

Am Donnerstag hatte die belgische arachnologische Vereinigung ARABEL von den Behörden gefordert, Antigiftstoffe bereit zu halten und die Hafenbehörden zu warnen.
Nach einem Treffen mit Experten der Volksgesundheit erklärte Umweltministerin Joke Schauvliege sich dazu bereit.