Bronze um 1 Sekunde verpasst

Nur eine Sekunde fehlte dem belgischen Quartett aus Antoine Gillet, Kevin Borlée, Nils Duerinck und Cédric Van Branteghem, um neben den USA und Großbritannien einen Podiumplatz zu erobern. Mit 3'01"88 liefen sie Jahresbestzeit.
Für das Finale hatte Coach Jacques Borlée die Reihenfolge über Bord geworfen. Kevin Borlée ging nicht als letzter ins Rennen, sondern lief die zweiten 400 m. Van Branteghem trat als letzter an.

Borlée ist der stärkste belgische Läufer und ermöglichte einen günstigen Wechsel auf halber Strecke. Diese Taktik handhabte Borlée auch bei den Olympischen Spielen in Peking, wo die Belgier den fünften Platz eroberten.

In Berlin konnten sie ihre Leistung jetzt um einen Platz verbessern.

Mit Jonathan Borlée, dem zurzeit besten belgischen 400-m-Läufer, der in Berlin leider verletzt war, hätte die Staffel vielleicht einen Podiumplatz erobern können.