Boonen: 1.000 Euro Geldbuße fürs Koksen

"Tom Boonen wird wie ein normaler Drogenkonsument behandelt und nicht wie ein berühmter Sportler, der extra schwer bestraft werden muss", so argumentierte die Staatsanwaltschaft das Strafmaß für den Kokainkonsum des Radsportprofis.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Geldbuße gegen den Tom Boonen verhängt, nachdem bei einer Urinprobe im April dieses Jahres Kokainspuren gefunden worden waren.

"Es handelt sich um eine schwere Strafe und der Betrag fällt höher aus, weil es bereits das zweite Mal ist", so der Staatsanwalt von Turnhout in der Zeitung "Het Nieuwsblad".

Mit seinem zweiten Kokaindelikt hat Tom Boonen auch gegen die Bedingungen eines Strafaufschubs nach einer ersten positiven Urinprobe verstoßen. Die Bewährungskommission hatte schon im Juni beschlossen, diese Sache nicht wieder vorzubringen.