Trotz Deflation: das Leben wurde teurer

Noch immer war die Inflation im vergangenen August negativ, aber zum ersten Mal seit vier Monaten stiegen die Lebenshaltungskosten wieder. Teurer wurden Treibstoffe, Heizöl, Erdgas und Strom.
Im Mai, Juni und Juli sanken in Belgien die Preise und war deshalb die Inflation im Vergleich zum Vorjahr negativ. Auch im August blieb es bei einer solchen Deflation, aber die war weniger ausgesprochen als in den Monaten davor.
Zu verdanken hatten die Verbraucher das niedrigere Preisniveau vor allem den niedrigeren Rohölpreisen. Ein Barrel Öl kostete vergangenes Jahr doppelt soviel wie im vergangenen Juli, als die Inflation am meisten sank.

Weil die Inflation immer im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres berechnet wird, betrug die Deflation im Juli noch – 1,7 Prozent. Im August lag sie bei – 0,78 Prozent. Das bedeutet, die Preise sinken noch immer, aber weniger ausgesprochen als in den vergangenen Monaten.

Verteuert haben sich die Lebenshaltungskosten wegen der höheren Preise für Treibstoffe, Heizöl, Erdgas und Strom. Billiger wurden im August Gemüse, Obst und Auslandsreisen.