Ijzerbedevaart: "Flandern für alle"

Auf der traditionellen Ijzerbedevaart forderte der Vorsitzende Walter Baeten, die Föderalwahlen abzuschaffen. 1.500 Menschen hatten sich am letzten Augustsonntag am Kriegerdenkmal an der Ijzer eingefunden.
Unter den Anwesenden war auch der flämische Ministerpräsident Kris Peeters (CD&V) und der flämische Minister Philippe Muyters (N-VA).
Das Motto der 82. Ausgabe lautete "Flandern für alle", womit ein solidarisches und soziales Flandern gemeint war.

Vorsitzender Walter Baeten drängte auf die Notwendigkeit einer Staatsreform, um die Krise und die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können.

Die flämische Regierung sei die einzige legitime Regierung, sagte Baeten. Die Föderalregierung von Herman Van Rompuy (CD&V) nannte er "staatsgefährlich", weil sie auf flämischer Seite nicht über eine Mehrheit verfügt.

Er plädierte für die Abschaffung der Föderalwahlen.

Bei einer Staatsreform soll Flandern Brüssel nicht loslassen, sagte der Ijzerbedevaart-Vorsitzende.

Die Loslösung von Brüssel war am  vergangenen Sonntag wohl von den radikalen Nationalisten auf der Ijzerwake gefordert worden.