Standard Lüttich reagiert auf Horror-Foul

Standard-Spieler Axel Witsel (Foto) hat heute bei einer Pressekonferenz unterstrichen, sein Tritt gegen das Bein von Wasilewski sei ohne Absicht geschehen. Er habe vielmehr den Fehler einer falschen Einschätzung begangen.
Witsel sagte, er habe geglaubt, nach einer ersten fehlerhaften Ballkontrolle den Ball noch spielen zu können. Er halte seine Strafe deshalb für überzogen.
Witsel ist für 11 Spiele gesperrt, und bei Übernahme des Urteils durch UEFA oder FIFA für vier Spiele der Champions League. Das ist die Strafe für Witsels brutales Horror-Foul während des Spitzenspiels Standard Lüttich gegen RFC Anderlecht, bei dem er Wasilewski Schien- und Wadenbein komplett durchbrach

Standard-Direktor Pierre François (Foto) sagte, er sei geschockt durch die Pressekommentare und die Verlautbarungen von Politikern. Er hoffe, dass das Berufungsurteil am Freitag in einer weniger hitzigen Atmosphäre gefällt werde.

François kritisierte auch, dass der Sportausschuss die Akte an UEFA und FIFA weiter verweisen will. Es sei bei der Verhandlung nicht zur Sprache gekommen, vor allem aber übersteige es die Befugnisse des Ausschusses. Allein das Exekutivkomitee habe diese Befugnis.

François unterstrich, dass der Club - entgegen der Forderung seines Sponsor - dem Spieler keine Strafe auferlegen werde. (mit BRF)