Louise-Marie: Zwischenstopp in Djibouti

Das Schiff der belgischen Marine, das am 17. August den Anker in Zeebrügge gelichtet hatte, legt einen Zwischenstopp in Djibouti ein. Die Louise-Marie beteiligt sich am EU-Einsatz gegen die Piraten vor der somalischen Küste.
Unter dem Kommando von Kapitän Jan De Beurme ist die Fregatte seit dem 1. September vor der ostafrikanischen Küste zwischen dem Golf von Aden und den Seychellen im Einsatz.

Das Schiff und seine 170-köpfige Besatzung patrouillieren bis zum 13. Dezember u. a. vor Mombasa (Kenia), Muscat (Oman), Salaala (Oman) und Port Victoria auf den Seychellen.

Die Operation Atalanta ist bis Ende 2010 geplant, aber die Louise-Marie soll bereits am 23. Dezember wieder in Zeebrügge eintreffen.

Belgien, das den Vorsitz des EU-Ministerrates ab Juli 2010 führt, könnte auch das Kommando für den EU-Einsatz Atalanta gegen die Piraterei vor der somalischen Küste übernehmen, hatte Verteidigungsminister Pieter De Crem (CV&V) verlauten lassen.