Reisepässe müssen mehr Details beinhalten

In Zukunft müssen Reisepässe mehr Angaben und Daten beinhalten. Der Ministerrat der belgischen Bundesregierung stimmte am Freitag Vorschlägen von Bundesaußenminister Yves Leterme (CD&V) zu, nach denen in Belgien ausgestellte Reisepässe biometrische Daten und Fingerabdrücke vorweisen sollen.
Belgien kämpft seit einigen Jahren mit massiven Problemen durch gefälschte oder gestohlene Reisepässe und musste von Seiten der USA und der Europäischen Union deswegen schwere Kritik einstecken.
Dies soll jetzt ein Ende haben, denn ab dem kommenden Jahr werden die Meldeämter in Städten und Gemeinden mit neuer Apparatur ausgerüstet. Damit sollen die neu ausgestellten Reisepässe in Belgien fälschungssicher und datenreicher werden.

Ab dann werden biometrische Daten, die Fingerabdrücke aller 10 Finger und auch eine elektronische Unterschrift in den Dokumenten enthalten sein.

Diese Daten nehmen die Mitarbeiter der Meldeämter selber auf, was für diese mehr Arbeit bedeutet. Sie können auch die jetet erforderlichen digitalen Passfotos selber aufnehmen, was allerdings für Kritik aus der Fotografenbranche sorgt.