Asylsucher in Hotels abgeschoben

Die Hilfsorganisationen, die den Asylsuchenden in den Hotels Beistand leisten, beenden ihre Arbeit. Die ehrenamtlichen Helfer wollen nicht weiter akzeptieren, dass diese Art der Unterbringung, die als vorübergehende Notlösung gedacht war, noch immer andauert.

Inzwischen haben rund 1.100 illegale Flüchtlinge in verschiedenen Hotels landesweit Zuflucht gefunden. Sie erhalten vom Staat 6 € Überlebenshilfe pro Tag, aber keine medizinische Versorgung.

Die freiwilligen Helfer werfen der der belgischen Bundesregierung vor, ihre Verantwortung auf andere abzuwälzen. Sie haben mit rechtlichen Schritten gedroht.

Seit langer Zeit sind die Auffangzentren für in Belgien ankommende Flüchtlinge und Asylanwärter überfüllt. Manche von ihnen müssen mit ganzen Familien unter freiem Himmel übernachten.

Quelle: BRF-Nachrichten