Schweres Zugunglück in den Niederlanden

In Barendrecht in den Niederlanden sind in der Nacht zum Freitag zwei Güterzüge zusammengestoßen. Dabei kam ein Lokführer ums Leben, ein anderer wurde schwer verletzt. Kurz nach der Kollision passierte ein internationaler Schnellzug nach Brüssel die Unfallstelle und überfuhr Trümmer, was zu einer Notbremsung mit leicht Verletzten führte.

Das Zugunglück verursachte schweren Schaden. Ein Güterzug war unter einem Viadukt in Barendrecht (Provinz Südholland in der Nähe von Rotterdam) in einen haltenden weiteren Zug gefahren. Dabei starb einer der Lokomotivführer, ein anderer wurde schwer verletzt.

Der Sachschaden ist enorm. Einer der Züge schon sich wie eine Ziehharmonika in einander. Kurz nach dem Unglück passierte ein internationaler Schnellzug auf dem Weg von Amsterdam nach Brüssel die Unfallstelle. Dieser Zug musste mit hohem Tempo eine Notbremsung durchführen, denn er überfuhr herumliegende Trümmer.

Bei der Notbremsung wurden einige der 150 Fahrgäste des Schnellzuges leicht verletzt. Sie wurden vor Ort in Barendrecht in einem Bahnhofsrestaurant versorgt. Das gleiche Problem hatte auch ein nachfolgender Nahverkehrszug. In Folge des Zugunglücks war der Bahnverkehr zwischen den Niederlanden und Belgien bis zum frühen Morgen gestört und viele Züge hatten Verspätung durch Umleitungen mit längerem Fahrweg.