Flaute in kommunalen Rentenkassen

Die Renten von rund 47.000 Beamten der Behörden einiger belgischen Kommunen und Städte sind gefährdet. Nach Angaben der Tageszeitung "Le Soir" fehlen im kommenden Jahr 130 Millionen Euro, um die Renten zu finanzieren.

Um die Finanzlücke zu schließen, müssten die großen Städte ihren Beitrag zum Pensionsfonds der lokalen und Provinzbehörden um 11 Prozent aufstocken.

Da dieser Rentenfonds aber über keine Reserven mehr verfügt, müsste der Bund eine Lösung finden. Der zuständige Rentenminister Daerden arbeitet derzeit an einem Ausweg aus der Krise. Noch sei aber nichts entschieden, heißt es in dem Zeitungsartikel.

„Kurzfristig sind in den betroffenen Städten jetzt Sparmaßnahmen angesagt. Langfristig müssen wir aber darüber verhandeln, welche strukturellen Eingriffe zur Finanzierung der Beamten-Renten notwendig sind“, sagte Jan Leroy vom Verband der Städte und Kommunen.