Regierung entsendet B-Fast nach Sumatra

Die Entscheidung der Bundesregierung, um die schnelle Einsatztruppe in das indonesische Erdbebengebiet zu entsenden, ergänzt die Nothilfe, die Belgien vorige Woche zugesagt hatte.

B-Fast soll die nationalen und internationalen Hilfsaktionen auf Sumatra verstärken.

Die Regierung stellt 110.000 Euro für die Operation zur Verfügung.

Am Mittwoch werden Hilfsgüter von Brüssel über Singapur nach Sumatra geflogen. B-Fast entsendet zwei Wasserkläranlagen, 4.000 Kanister und medizinische Notversorgung. Die Hilfsgüter sind für eine lokale Hilfsorganisation bestimmt.

Die belgische Botschaft in Indonesien wird die Mission begleiten und die Hilfsaktion weiter betreuen.

Suche beendet

Die Suche nach Überlebenden in der Stadt Padang wurde inzwischen eingestellt.

In anderen Regionen der Insel geht die Suche weiter.

Die Hilfsaktionen richten sich in erster Linie an die Bevölkerung, die vor allem sauberes Wasser braucht.

Laut der Vereinten Nationen sind bei dem Erdbeben mindestens 1.100 Menschen ums Leben gekommen. Tausende werden noch vermisst.