Philip Morris will gütliche Einigung

Tabakproduzent Philip Morris hat eine gütliche Einigung mit den Gerichtsbehörden von Antwerpen geschlossen und zahlt 175.000 Euro Schadenersatz, um einen langwierigen Prozess zu vermeiden.

Vor drei Jahren leitete die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung nach den Handelspraktiken von Philip Morris ein.

Der Tabakproduzent hatte einen Deal mit den Zeitungskiosken geschlossen: Als Gegenleistung für viel Werbung für seine bekanntesten Zigarettenmarken, Marlboro oder L&M, bekamen die Zeitungshändler eine Warentheke oder eine Putzhilfe geschenkt.

Mehrere Male war Philip Morris wegen dieses Abkommens zu  Geldbußen verurteilt worden. Der Konzern hatte sich aber stets geweigert, diese zu zahlen. Jetzt erklärte Philip Morris sich zu einer gütlichen Einigung bereit.

Diese Einigung beinhaltet auch, dass Philip Morris keine Leuchtreklamen oder Werbedisplays auf den Warentheken aufstellen wird.