10 Afrikaner machten sich aus dem Staub

Während eines internationalen Pfadfinderlagers in Sint-Joris-Weert in Flämisch-Brabant sind im vergangenen Sommer zehn junge afrikanische Teilnehmer verschwunden. Das geschah schon im August, wurde aber erst jetzt bekannt.

Vermutet wird, dass die sieben Ugander und drei Burundis untergetaucht sind und sich seitdem illegal in Belgien aufhalten. Einige verschwanden schon während des Lagers, bei einem Brüssel-Ausflug, die anderen nach Ablauf, als sie bei einer Gastfamilie wohnten.

Die Veranstalter des Camps beteuern, bei der Einschreibung und Unterbringung der Gäste alle Vorschriften eingehalten zu haben. Alle Teilnehmer mussten belegen, dass sie in ihrem Land Mitglied der Pfadfinder waren und die Einschreibegebühr im Voraus bezahlen.

Es ist nicht das erst Mal, dass afrikanische Teilnehmer an einem belgischen Sommerlager nicht in ihre Heimat zurückkehren und sich in Belgien absetzen.