Probleme durch heftige Regenfälle

An vielen Orten in ganz Belgien sorgten die heftigen Unwetter der vergangenen Nacht für Probleme. Nur der Provinz Westflandern blieb vieles erspart. Doch in und um Brüssel, in Limburg und am Flughafen von Zaventem brachten die Wassermassen Komplikationen mit sich.

In Overpelt in der Provinz Limburg brannte nach einem Blitzeinschlag ein Wohnhaus. Das Dach verbrannte und Löschwasser und heftiger Regen machten den Rest des Hauses unbewohnbar.

In Gent und in der Gegend um die belgische Hauptstadt Brüssel sorgten die Wassermassen durch den Regen für überlaufende Abwasser- und Kanalisationswege.

Hunderte Male musste die Feuerwehr ausrücken, um Wasser auf Straßen, in Kellern und in Tiefgaragen abzupumpen. Die ersten gefallenen Herbstblätter sorgten dabei für zusätzliche Verstopfungen der Abwassersysteme.

Auf den Autobahnen E 40 und E 314 waren zeitweise Fahrspuren unbefahrbar und am Donnerstagabend lag der belgische Nationalflughafen von Zaventem für etwa zwei Stunden still. Rund 30 Flüge wurden abgesagt oder auf andere Flughäfen umgeleitet.

Zwischen Brüssel und Namür unterspülten die Wassermassen die Gleise der Hauptstrecke. Erst gegen 8 Uhr am Donnerstagmorgen war die Strecke wieder befahrbar, was allerdings noch für Probleme im Berufsverkehr per Bahn sorgte.