InBev zieht aus Osteuropa ab

Der weltgrößte Braukonzern, die belgisch-amerikanische Gruppe Anheuser Busch InBev, hat ihre Brauereien in Mittel- und Osteuropa verkauft. Diese Brauereien gingen für etwa 2 Milliarden € an die Investmentgesellschaft CVC Capital Partners. Anheuser Busch InBev, kurz ABI, sicherte sich allerdings ein Vorkaufsrecht für das Paket für den Fall, dass sich CVC Capital wieder von den Brauereien trennen will.

Das so gewonnene Kapital will InBev, die Biere wie Beck's, Löwenbräu, Jupiler, Stella Artois oder Budweiser braut, für den weiteren Schuldenabbau aufwenden, der sich durch die horrendteuere Übernahme der US-Braugruppe Anheuser Busch angehäuft hatte.

Vorher hatte der Konzern bereits die südkoreanische Oriental Brewery und 10 internationale Vergnügungsparks verkauft.

Die veräußerten Brauereien sind aus Bosnien, Bulgarien, Kroatien, Montenegro, Rumänien, Serbien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn. Sie brauen aber neben ihren eigenen Produkten weiter InBev-Bier in Lizenz, darunter auch die InBev-Premiummarken: Löwenbräu, Beck's und Stella Artois.

Diese osteuropäischen Brauereien firmieren in Zukunft unter dem Dach einer Holding mit dem Namen StarBev.

Der Verkauf der InBev-Brauereien in den 9 osteuropäischen Ländern muss noch von der EU-Wettbewerbskommission in Brüssel und von jeweiligen den Kartellbehörden genehmigt werden.