Standard stolpert in der Nachspielzeit

Standard Lüttich musste ein verdientes Unentschieden bei Olympiakos Piräus in der allerletzten Spielminute noch abgeben. Die Griechen trafen nach einer Ecke in der Nachspielzeit zum 2:1 und schickte so niedergeschlagene Belgier nach Hause.

Standard Lüttich steht als belgischer Meister in der Champions League-Gruppe H nach dem 2:1 gegen Olympiakos als Letzter da. Lüttich hätte mehr verdient, denn die Mannen aus der Ardennenmetropole zeigten ein sehr gutes Spiel.

Coach Bölöni hatte für die Partie in Piräus auf sein Sturmtrio Jobanovic-De Camargo-Mbokani gesetzt und dies zahlte sich zunächst mit einigen schönen Angriffen aus. Nur der Abschluss brachte kein zählbares Resultat.

Erst in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit kamen zeigten sich die griechischen Gastgeber, doch ein Weitschuss von Galletti scheiterte am Pfosten. In der Folge erzielte Igor De Camargo (Foto) nach Vorgabe von Jovanovic das verdiente 1:0.

Doch noch vor der Pause glich Olympiakos aus und zwar nach einem Kopfballtor von Mitroglou, der einen Freistoß wie aus dem Nichts ins Lütticher Tor brachte.
 

Ausgeglichene 2. Halbzeit

In der zweiten Spielhälfte zeigten beide Mannschaften ein ebenbürtiges Spiel und Torchancen gab es auf beiden Seiten. Jovanovic prüfte Piräus-Keeper Nikopoldis mehrere Male, doch der rettete, genauso, wie Sinan Bolat (Foto) im Lütticher Tor alles parierte.

In der letzten Viertelstunde wollten die Gäste aus Belgien offenkundig den Punkt aus dem Unentschieden absichern, aber in der 93. Minute staubte der eingewechselte Stoltidis doch noch die 3 Punkte für Olympiakos ab und Lüttich ließ sich dadurch ein durchaus verdientes Unentschieden aus der Hand nehmen.

Ein Unentschieden, das bei besserer Chancenverwertung schon in der Anfangsphase auch viel mehr hätte sein können.
 

Champions League: Gruppe H

1. Arsenal (7 Punkte)
2. Olympiakos Piräus (6 Punkte)
3. AZ Alkmaar (2 Punkte)
4. Standard Lüttich (1 Punkt)

Die Partie AZ Alkmaar gegen Arsenal endete 1:1-Unentschieden.