AKW-Abkommen unterzeichnet

Premierminister Herman Van Rompuy (CD&V) hat im Parlament mitgeteilt, dass die Regierung einen Vertrag mit dem französischen Energiekonzern GDF-Suez unterzeichnet hat. Der Vertrag regelt die Vergütung für verlängerte Laufzeit der Atomkraftwerke.

Für Suez, Mutter des belgischen Stromlieferanten Electrabel, hat der Vorstandsvorsitzende Gerard Mestrallet unterzeichnet.

Zwischen 2010 und 2014 wird Electrabel dem belgischen Staat jährlich 215 bis 245 Millionen Euro zahlen. Für die Periode zwischen 2015 und 2025 wird der jährliche Beitrag von einer Kommission bestimmt.

Der Premierminister hat keine weiteren Einzelheiten des Abkommens bekannt gegeben. Klimaminister Paul Magnette (PS) soll Einzelheiten im zuständigen Kammerausschuss erläutern.

Über den Beitrag von 500 Millionen Euro, den Electrabel zum Staatshaushalt von 2009 zuschießen soll, konnte keine Einigung erzielt werden.