Radprofi De Fauw nimmt sich das Leben

Der flämische Radprofi Dimitri De Fauw hat sich am Freitag unter bisher noch nicht geklärten Umständen das Leben genommen. Er litt seit 2006 nach einem Unfall beim Sechstagerennen in Gent unter schweren Depressionen.

Der 28-jährige De Fauw, zuletzt Siebenter beim Sechstagerennen in Grenoble an der Seite des Dänen Marc Hester, soll seit einem tragischen Unfall im Jahr 2006 unter Depressionen gelitten haben.

Der Belgier war damals beim Sechstagerennen in seiner Heimatstadt Gent mit dem Spanier Isaac Galvez kollidiert, der kurz darauf an den erlittenen Verletzungen starb.

Sein Bahnkollege und Freund Iljo Keisse reagierte am Freitag schockiert auf den Tod des Profis. Nach dem Rennen am Mittwoch sei er noch mit De Fauws zurück nach Belgien gefahren.

Keisse sagte, dabei habe er nichts unnormales bemerkt. Der 28-Jährige habe sogar Geschichten erzählt. "Ich habe einen Freund verloren", sagte der Radprofi.