Tennis: Xavier Malisse legt Berufung ein

Gegen die einjährige Sperre, die das flämische Anti-Doping-Tribunal gegen Tennisspieler Xavier Malisse verhängt hat, will der Profisportler beim Sportschiedsgericht in Lausanne in Berufung gehen. Das hat Malisse gegenüber dem regionalen TV-Sender Focus-WTV gesagt.

Damit folgt Xavier Malisse dem Beispiel von Yanina Wickmayer, die ihre einjährige Sperre ebenfalls anfechten will.

Auf einer gefühlsgeladenen Pressekonferenz vor acht Tagen hatte Malisse die Möglichkeit, in Berufung zu gehen, als eher gering erachtet.

Der Tennisspieler zog das Verfahren aufgrund der hohen Kosten und der langen Dauer in Zweifel. Der Generalsekretär des in der Schweiz ansässigen "Tribunal Arbritage du Sport" wies diese Elemente aber zurück.

Montagnachmittag entschied sich der flämische Tennisspieler dann doch, die höhere Instanz anzurufen.

Der 29-Jährige war vorige Woche vom Anti-Doping-Tribunal von Flandern bestraft worden, weil er seine Aufenthaltsorte nicht bekannt gegeben und eine Dopingkontrolle verpasst hatte.