Dexia und KBC streichen Gewinne ein

Aus den Quartalzahlen von Dexia und KBC geht hervor, dass die beiden Großbanken wieder Gewinne einstreichen. Im vergangenen Jahr hatten sie noch massive öffentliche Hilfe bekommen, um die Finanzkrise zu überleben.

KBC verbuchte einen Gewinn von 525 Millionen Euro im dritten Quartal.

Dexia konnte 247 Millionen Euro Gewinn verbuchen.

Auch in den vorigen Quartalen schrieben die beiden Banken bereits wieder schwarze Zahlen.

Europäisches Damoklesschwert

Die Börse reagiert eher verhalten auf die positiven Zwischenergebnisse. Die Anleger zögern, weil die beiden Banken von der Europäischen Kommission noch zu einer Umstrukturierung infolge der massiven öffentlichen Hilfen aufgefordert werden sollen, die sie während der Krise erhalten haben.

KBC soll mit der EU-Kommission bereits einen Plan ausgehandelt haben, um Aktivitäten abzustoßen. Rede ist von der Veräußerung von KB-Lux, Centea und Geschäften in Osteuropa.

KBC muss jedoch nicht, wie befürchtet die Versicherungsaktivitäten abstoßen.

Mit der belgisch-französischen Großbank Dexia verlaufen die Verhandlungen anscheinend nicht so gut. Die Analysten erwarten, dass die EU-Kommission verlangt, dass Dexia seine Kernaktivitäten zusammenstutzt.