Motorcross-Demo in Brüssel

Mit dem zehnfachen Weltmeister Stefan Everts an der Spitze haben hunderte Motorcrossfahrer Freitagmittag in Brüssel demonstriert. Sie fordern mehr Übungs- und Rennstrecken, um ihren Sport ausüben zu können.

In Flandern sind nur noch vier Motorcrossstrecken übrig geblieben: Genk, Lommel, Lille und Olmen. 

Aufgrund eines Raumordnungsplans musste die Strecke in Neeroeteren still gelegt werden. Diese Stilllegung - die Strecke lag aufgrund einer regionalen Raumordnungsänderung in einem Naturschutzgebiet - animierte die Motorcrosssportler zu der Demonstration.

Sie klagen, dass trainieren und fahren fast unmöglich geworden ist.

"Mit dieser Kundgebung wollen wir die Türen wieder öffnen", sagte Stefan Everts (Foto).

Ex-Weltmeister Eric Geboers sagte, man wolle mit dieser Veranstaltung dem Sektor zeigen, dass es eine Tradition des Motorcrosssports in Belgien gäbe und man diese weiterführen wolle. "Vor 15 Jahren gab es noch zwischen 50 und 60 Strecken. Heute stehen nur noch vier Strecken zur Verfügung, auf denen die Motorcrosssportler legal fahren dürfen."

Die Kundgebung begann um 12 Uhr am Hafen von Brüssel und führte durch die Innenstadt bis auf den Martelarenplein, wo die flämische Regierung ihren Sitz hat.