Flanderns Bildungsminister will sparen

Flanderns Bildungsminister Pascal Smet will schon 2010 in seinem Etat 72 Millionen Euro einsparen und 2011 noch einmal 142 Mio. Euro. Davon werde in den Klassen nur sehr wenig zu merken sein, behauptet er.

Der Bildungsminister will vor allem in den Rahmenprogrammen für die Lehrer den Rotstift ansetzen, aber keine Lehrerstellen streichen. Allerdings werde es sich nicht vermeiden lassen, dass manche Mitarbeiter die Sparmassnahmen zu spüren bekommen.

Dies solle sich aber nicht auf die Leistungen in den Schulklassen auswirken, so Pascal Smet.

Die Gewerkschaften reagierten in erster Instanz erleichtert, weil die flämische Landesregierung im Bildungswesen verhältnismäßig weniger spart will als in anderen Politikbereichen.

Die christliche Gewerkschaft ACV begrüßt, dass die Gehälter der Lehrkräfte von dem Sparkurs nicht betroffen sind. Die sozialistische Gewerkschaft ist kritischer. Sie befürchtet, dass Sparprogramm werde nach 2011 die Qualität der Bildung negativ beeinflussen.